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2. Spieltag: SVV – TSG Young Boys Reutlingen

SV Villingendorf – TSG Young Boys Reutlingen 2:4

Stark verbessert zeigte sich der SVV im Heimspiel gegen die Young Boys Reutlingen und schnupperte lange an einem Punktgewinn. Letztlich brachen aber die einfachen Gegentore der Ersten das Genick.

Dass der SVV im Vergleich zur Vorwoche ein völlig anderes Auftreten an den Tag legen würde, war bereits beim allerersten Angriff der Partie zu erkennen. Vincent Krüger prüfte dabei bereits nach 15 Sekunden mit einem scharfen Schuss den Torhüter der Gäste. Auf der Gegenseite ergab sich die erste Möglichkeit nach etwa zehn Minuten, als ein Angreifer Reutlingens aus spitzem Winkel das Außennetz traf. Ansonsten bissen sich die Young Boys am kompakt stehenden SVV jedoch lange die Zähne aus. Demzufolge musste eine Standardsituation die Gästeführung bringen, als in der 23. Minute ein abgefälschter Freistoß den Weg ins Tor fand. Unsere Erste ließ sich jedoch nicht beirren und kam nach 35 Minuten zum Ausgleich. Roman Neumann spielte steil auf den agilen Vincent Krüger, welcher den Torwart umkurvte und zum umjubelten Ausgleich einschob. In der Folge hatte der SVV wohl seine beste Phase und war dem zweiten Treffer näher als die Gäste. Diese waren es jedoch, die in der 42. Minute erneut in Führung gehen sollten. Reutlingens Angreifer Anrich profitierte dabei von einem Abwehrfehler unserer Ersten und musste den Ball aus kurzer Entfernung nur noch über die Linie drücken. Dieses 1:2 war gleichzeitig der Pausenstand.

Auch im zweiten Durchgang zeigte sich der SVV auf Augenhöhe und konnte nach einer Stunde ausgleichen. Vincent Krüger schickte auf der rechten Seite Sven Kiener steil, der im Strafraum Roman Neumann bediente. Letzterer erzielte gegen die Laufrichtung des Torwarts das 2:2. Die Freude darüber währte jedoch nur fünf Minuten. Eine Flanke bugsierte Marc Müller am langen Pfosten unter Bedrängnis nämlich unglücklich ins eigene Tor. Der SVV blieb jedoch am Ball und hatte Pech, dass in der Schlussphase die Forderung nach einem Handelfmeter ungehört blieb sowie ein Tor aufgrund eines Foulspiels aberkannt wurde. Erst in der 88. Minute fiel dann die endgültige Entscheidung. Nachdem der SVV inzwischen auf neun Spieler dezimiert und darüber hinaus noch weit aufgerückt war, nutzte Reutlingens Tunjic die Freiräume und erzielte den 2:4-Endstand.